Ultraschallfeindiagnostik DEGUM III bietet präzise Einsichten in die kindliche Entwicklung während der Schwangerschaft.
Moderne Ultraschallgeräte und ärztliche Erfahrung zusammen ermöglichen es inzwischen, die kindliche Anatomie mit erstaunlicher Genauigkeit darzustellen. In den Mutterschaftsrichtlinien für die Schwangerenvorsorge sind drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen. Sie sollen auffällige Entwicklungen, grobe körperliche Störungen des ungeborenen Kindes und Besonderheiten erkennen. Dazu gehören beispielsweise Mehrlingsschwangerschaften oder Auffälligkeiten beim Sitz des Mutterkuchens.
Die Ultraschallfeindiagnostik dient den Medizinern dazu, die Organe des ungeborenen Kindes sehr genau zu beurteilen. Der optimale Zeitraum dafür ist die 20. bis 22. Schwangerschaftswoche.
Die Qualität dieser Untersuchung ist im besonderen Maße abhängig von der Erfahrung des Untersuchenden. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) hat ein Stufenkonzept erarbeitet, das den Ausbildungsgrad derjenigen Mediziner beschreibt und sicherstellen soll, die die Schwangerenvorsorge und -früherkennung durchführen. An unserer Frauenklinik ist mit der DEGUM-Stufe II und III hochqualifiziertes Personal beschäftigt.
